Torta della Nonna


Die Torta della Nonna ist mein absoluter Lieblingskuchen. In einem italienischen Gourmetlokal der Region bekommt man jeweils zum Kaffee ein winzig kleines Stückchen dieser Torte. Als Dessert aber ist die Köstlichkeit nicht zu kriegen und auch das Rezept ist geheim. Und obwohl ich italienische Vorfahren habe, hat keine meiner Grossmütter jemals eine solche Torte gebacken. Wie auch immer; ich bin auf dieses Rezept gestossen und zu meiner absoluten Freude muss ich sagen, die selbstgebackene Torta steht der aus dem Restaurant in nichts nach. Und jetzt kann ich davon so viel essen wie ich will!

Zutaten (für eine Quicheform von 28 Ø mit herausnehmbarem Boden und Wellenrand)

Mürbeteig
Für den Mürbeteig 450g Zopfmehl in eine Schüssel sieben, in die Mitte eine Mulde drücken und 2 Eier hineingeben. Den Rand mit 200g kalten Butterflöckchen belegen, 160g Zucker darüberstreuen und 1 Prise Salz sowie  den Abrieb einer Zitrone hinzufügen. Zunächst mit einem Messer die Zutaten hackend vermischen, dann zu einem Mürbeteig verkneten. In Folie eingepackt für zwei Stunden in den Kühlschrank geben.

Füllung (Creme Pasticcera)*
Für die Crème die 5dl Milch mit dem Abrieb einer Zitrone, einer aufgeschlitzten Vanilleschote und einer Prise Salz aufkochen. In der Zwischenzeit 6 Eigelbe mit 150g Zucker zu einer hellschaumigen Masse aufschlagen. 45g Maisstärke hinzugeben und weiterrühren.
Die heiße Milch durch ein Sieb filtern und vorsichtig unter die Eiermasse rühren. Diese Crème nun noch einmal in einem Topf auf die Kochstelle setzen und unter Rühren (Crème wird sehr schaumig, großen Topf nehmen!) bis auf 85 Grad (Küchenthermometer!) erhitzen.
Topf vom Herd nehmen und die Crème in eine Schüssel umfüllen.
Etwas abkühlen lassen (auf um die 50 Grad), dann 30g Butter in Stückchen einarbeiten.
Die Oberfläche der Crème mit Folie bedecken und lauwarm abkühlen.

Für die Fertigstellung
Den Backofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und die Form ausfetten. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ca. zwei Drittel davon auf etwas Mehl ausrollen und Boden sowie Rand der Form damit auskleiden. Mit der Gabel mehrmals einstechen. Überschüssigen Rand wegschneiden.
Die Crème (allenfalls mit 2-3 El Milch) glattrühren und auf dem Teigboden verstreichen.
Den restlichen Teig auf einer bemehlten Fläche ausrollen und auf die Crème legen. Überlappenden Teig wegschneiden und die Teigränder gut zusammendrücken und auf diese Weise verschließen.
Die Teigoberfläche mit etwas Wasser bestreichen und 70g Pinienkerne darüberstreuen.

Im Ofen ca. 30-35 Minuten auf der mittleren Schiene backen (bei herausnehmbarem Boden eine Lage Alufolie darunterlegen).
Den abgekühlten Kuchen dick mit Puderzucker bestäuben.
Reste im Kühlschrank aufbewahren.

Aus den Teigresten habe ich Guetzli ausgestochen und bei 180 Grad ca. 7 Minuten gebacken.

Quelle: Ariane von Tra dolce ed amaro 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.