Osterkranz

…es war wirklich ein Kranz. Aber unsere Gäste sind so früh zum Osterfrühstück erschienen, dass ich keine Zeit mehr hatte, den kompletten Kranz zu fotografieren.

Ergibt einen Kranz für ca. 16 Stücke

Für den Hefeteig 500g Mehl T45 mit 1,5 TL Salz, 75g Zucker und Trockenhefe (Menge nach Packungsangabe) mischen. 250ml Milch hinzufügen, anschliessend ein verquirltes Ei mitkneten. Zum Schluss 70g weiche Butter unterkneten. Bei Verwendung von frischer Hefe reichen 20g.
Den Teig in eine Schüssel geben und offen in den Dampfgarer stellen. Bei 40°C 1 Stunde gehen lassen.

Für die Füllung 200g Marzipanrohmasse grob raspeln und mit 60ml Milch, 1 EL braunem Rum, 50g gemahlenen Mandeln und 1 Eigelb mischen. Mit dem Handmixer zu einer feinen Crème mixen. Abgedeckt kalt stellen.

Dein Teig halbieren und zu zwei langen Streifen (50x15cm) auswallen. Die Füllung mittig auf den Streifen verteilen und längs aufrollen. Jede Rolle gegeneinander verdrehen und mit einem Messer ganz dünn einritzen. Beide Rollen locker wie eine Kordel umeinanderschlingen. Auf ein Backblech legen und in die Mitte des Kranzes einen Ring von ca. 10 cm stellen. Kranz nochmal ca. 20 Minuten gehen lassen.

1 Ei mit 1 EL Milch verquirlen und den Kranz damit bestreichen. Mit Hagelzucker und Mandelstiften bestreuen. Bei 180°C in der unteren Ofenhälfte ca. 25 Minuten backen. Mit Alufolie zudecken und weitere 10 Minuten backen. Herausnehmen und lauwarm oder kalt servieren.

Lauch – Quiche

Für den Teig 200g Mehl mit 80g Butter, 1 Ei, 1 Prise Salz und 50g Wasser zusammenfügen. Im Kühlschrank mind. 30 Minuten ruhen lassen.

Für die Füllung 200g Lauch putzen und in feine Ringe schneiden. In 2 EL Butter glasig anschwitzen und leicht auskühlen lassen.

Für den Guss 5 Eier mit 250 Crème fraîche und 80g Halbrahm verquirlen. Mit Salz, Muskatnuss und schwarzem Pfeffer abschmecken.

Den Guss und den Lauch mischen. 80g geriebenen Emmentaler und 150g geriebenen Gruyère untermischen.

Den Teig auswallen und in ein Kuchenblech geben. Die Füllung auf dem Teigboden verteilen.

Quiche bei 200°C ca. 30-40 Minuten backen.

Mit einem Salat servieren. Oder wer es edler mag kann dazu eine grosse, kurz gebratene Riesencrevette servieren.

Orangen-Cake

Ein sehr feuchter Kuchen. Ich habe ihn bereits zwei Mal gebacken und beim zweiten Mal wesentlich weniger Orangensaft und mehr Backpulver genommen. Auch habe ich ihn wärmer gebacken. Und trotzdem geht er nicht so schön auf, wie ich das von einem Cake gewohnt bin. Auch die Luftigkeit ist nicht wie üblich. Geschmacklich aber ein sehr guter Cake. Zusammen mit etwas frischem Orangen-Dattelsalat ein sehr leckeres Dessert.

Für eine Cakeform von 20cm

65g Butter schmelzen und auskühlen lassen. Von 2 Orangen Zesten abziehen und mit 100g Rohzucker mischen. Die Orangen auspressen.
3 Eier mit dem Orangen-Zucker mischen und ca. 5 Minuten hell aufschlagen. 95g Vollrahm unterziehen. Anschliessend den Orangensaft zugeben.
190g Weissmehl mit 10g Backpulver mischen und zusammen mit 1 Prise Salz unter den Teig heben.
Teig in die Form füllen und bei 180°C im Ofen ca. 40 Minuten backen.

Galette des rois – Provenzalischer Dreikönigskuchen

Das Dreikönigsfest ist auch in der Provence eine tief verwurzelte Tradition und ein fester Bestandteil des Weihnachtsfestes, das mit dem Fest Mariä Lichtmess endet.
Das Dreikönigsfest, das die Weihnachtsfeierlichkeiten abschließt, wird normalerweise am 6. Januar gefeiert. Fällt dieses Datum auf einen Arbeitstag, ist es üblich, das Dreikönigsfest mit einem Dreikönigskuchen am Sonntag vor oder nach dem 6. Januar zu feiern.
In der Provence handelt es sich um ein Brioche, das mit kandierten Früchten und Zucker belegt wird. Im Inneren der Brioche sind ein Santon und eine Fee versteckt.

400g Mehl T45 in eine Schüssel geben und eine Mulde machen. 10g frische Hefe mit 1 EL Orangenblütenwasser mischen und in die Mulde geben.
50g Zucker, 1 TL Salz, Zesten einer Zitrone und 4 verquirlte Eier zugeben. Alles zu einem homogenen Teig kneten (Küchenmaschine). Anschliessend nach und nach 150g weiche Butter in Stücken dazukneten.
Eine Kugel formen, in eine Schüssel geben und mit Klarsichtfolie abdecken. Bei guter Raumtemperatur 6 Stunden aufgehen lassen. Anschliessend den Teig über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Den Teig am nächsten Tag aus dem Kühlschrank nehmen, kurz durchkneten, 150g konfierte Früchte gemischt in Würfelchen unterkneten, dann 5 Minuten ruhen lassen.

In der Mitte der Teigkugel eine grosses Loch machen und einen Teigring formen. Zudecken und 2 Stunden ruhen lassen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Den Teigring mit einem verquirlten Ei bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. 20 Minuten backen.

Auskühlen lassen, dann die Stellen die nicht mit Zucker bedeckt sind, mit etwas erwärmter Aprikosenkonfitüre bestreichen. Die Krone mit 50g konfierten Früchten aus APT dekorieren.

Nicht vergessen den Santon und die Fee im Kuchen zu verstecken!

Zubereitung 30 Min. Ruhezeit 6h plus 1 Nacht, 2h Ruhezeit, backen 20 Minuten.

Régalez-vous !

Pomme de pin – Weihnachtlicher Tannenzapfen

Anstelle eines Bûche de Noël habe ich mich dieses Jahr für einen Pomme de pin entschieden. Ein neues Wort, ein anderes Weihnachten, ein anderes Gebäck. Auf jeden Fall sehr lecker und fast schon entspannend, jedes Mandelblättchen einzeln in die Buttercrème zu stecken.

Total 5 Papierformen vorbereiten. Der grösste Zapfen sollte ca. 22cm und 12cm breit sein. Die nächsten Formen habe ich jeweils 2cm kürzer gestaltet. Je nachdem wie dick das Biskuit nach dem Backen ist, würden allenfalls auch nur 4 Lagen reichen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

5 Eier mit 75g Zucker ca. 10 Minuten lang zu einer hellen Masse aufschlagen. 80g Mehl, 20g Maizena und 20g Kakaopulver sieben und mischen. Die Mehlmischung mit einem Schwingbesen vorsichtig aber zügig unter die Eimasse heben. Die Masse auf einem Backpapier auf dem Blechrücken ausstreichen. Auf der zweituntersten Rille 12-15 Minuten backen. Umgedreht auf ein weiteres Papier stürzen, oberes Papier abziehen und Biskuit mit umgedrehtem Blech zudecken. Auskühlen lassen.

Für die Buttercrème in einem Pfännchen 1dl Espresso mit 0.5 TL Vanillepulver und 200g Puderzucker erwärmen. Auskühlen lassen.

100g Mandelblättchen auf ein Backblech geben. Wenn das Biskuit fertig gebacken ist, die Mandeln bei 180°C etwa 10 Minuten goldbraun rösten.

250g weiche Butter schaumig schlagen. Dann unter ständigem Rühren nach und nach den Espressosirup beifügen, sodass eine luftige Buttercrème entsteht.

Aus dem Biskuit mit Hilfe der Formen 5 Böden ausschneiden.

Gut 1/2 der Buttercrème beiseite stellen. 1/2 dl Espresso zubereiten.

Den ersten und grössten Boden auf eine Platte legen. Mit etwas Espresso beträufeln, dann mit Buttercrème bestreichen. So fortfahren, bis alle Böden aufgebraucht sind. Den Zapfen mit der beiseite gestellten Buttercrème rundum bestreichen.

Zuletzt die Mandelblättchen Reihe für Reihe leicht versetzt in die Buttercrème stecken. Den Zapfen mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Vor dem Servieren mit Kakaopulver / Puderzucker bestreuen.

Der Zapfen ist im Kühlschrank ca. 7 Tage haltbar.

Quelle: Wildeisen 12/2013

Spitzbuebe 2021

Die Spitzbueben sind auch dieses Jahr wieder die ersten Weihnachtsguetzli. Daran hat auch die Standortveränderung nicht gerüttelt. Herr B. musste nicht lange überlegen…
Anders als sonst, habe ich für die Füllung Erdbeerconfi genommen. Auch sehr lecker.

250g weiche Butter geschmeidig rühren. 120g Zucker, 1 Eiweiss, 1 Prise Salz und 2 TL Vanillezucker beigeben, schaumig rühren. 350g Mehl daruntermischen, leicht zusammenkneten, 90 Minuten kühl stellen.

Den Teig 5 mm dick auswallen, Guetzli ausstechen und bei 200°C 10 Minuten backen.

Johannisbeergelee, Himbeergelee oder auch Aprikosenconfi auf die Bödeli streichen. Deckeli mit Puderzucker bestreuen, aufsetzen.

Lavendel-Zitronen-Cake

Ein weiterer Zitronencake, diesmal in der französischen Variante. Mit Lavendelhonig und getrockneten Lavendelblüten. Der Duft der Provence…

Für einen kleinen Cake von 20cm, mit Backpapier ausgekleidet

1 Zitrone auspressen und den Saft zusammen mit 1 TL getrockneter Lavendelblüten aufkochen. Ca. 5 Minuten ziehen und dann auskühlen lassen. 125g weiche Butter mit 50g Zucker schaumig rühren. 75g Lavendelhonig unterrühen, 1 Prise Salz beigeben.
Den ausgekühlten Zitronensaft und anschliessend 3 Eier (immer eins nach dem andern) unterrühren. Zum Schluss 175g Mehl mit 1 TL Backpulver mischen und unter die Teigmasse ziehen. In die Form füllen. Bei 180°C auf der zweituntersten Rille ca. 45 Minuten backen.

Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren.

Zitronencake

Der Zitronencake ist schnell gemacht und meistens hat man alle Zutaten im Vorrat. Die Zitroneninfusion kann nach Belieben angepasst werden. Einfach mehr oder weniger Zitronensaft und Puderzucker verwenden.


Für eine Cakeform von ca. 30 cm, mit Backpapier ausgelegt

250g weiche Butter mit 250g Zucker und 1 Prise Salz verrühren. 4 Eier (ein Ei nach dem andern) darunterrühren, weiterrühren bis die Masse heller ist. Abrieb einer Zitrone darunterrühren.

250g Mehl und 1 TL Backpulver mischen, unter die Masse mischen. Teig in die vorbereitete Form füllen.

Bei 180°C ca. 1 Std. in der Mitte des Ofens backen.

Cake herausnehmen, etwas abkühlen, mit einem Holzspiesschen dicht einstechen. Von 1-3 Zitronen den Saft mit 20 – 60g Puderzucker verrühren, über den Cake giessen. Cake aus der Form nehmen, auf einem Gitter auskühlen.

Quelle: Betty Bossi

Quiche mit Feige und Ziegenkäse

Die Kombination ist köstlich. Und unser Feigenbaum trägt noch immer Früchte. Wunderbar.

Für eine rechteckige oder runde Form:

Pâte brisée herstellen:
260g Mehl mit 4 TL Zucker und 1.5 TL Salz vermischen. 130g kalte Butter in Stücken mit der Teigkarte einarbeiten. Dann 1 Ei und anschliessend 25g Wasser ebenfalls einarbeiten. Mit dem Handballen zu einem weichen Teig stossen. Eine Kugel formen und ca. 30 Minuten kühl stellen. Zur Abwechslung können auch noch frische Thymianblättchen in den Teig mit eingearbeitet werden.

Teig auswallen und in Form geben.

Vergebens habe ich in meiner neuen Heimat nach Feigensenf gesucht. Also habe ich von meiner selbstgemachten Feigenkonfitüre genommen und diese mit normalem Senf gemischt. Schmeckt wunderbar. Diesen Feigensenf auf den Tarteboden streichen.

Auf dem Boden abwechselnd Feigenscheiben und Ziegenkäsescheiben einschichten. Alles mit frischem Thymian, einigen gehackten Baumnüssen und etwas flüssigem Honig bestreuen. Aus dem übrig gebliebenem Teig können Guetzli ausgestochen und zur Dekoration auf die Tarte gelegt werden.

Die Quiche bei 180°C ca. 40 Minuten backen.

Schneller Apfelkuchen

Schnell und einfach und sehr fein. Funktioniert anscheinend mit Heidelbeeren auch ganz gut, meint Margrit :-)

Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. Eine Form von 18cm ausbuttern.
2 Äpfel (Golden) schälen und in kleine Würfel schneiden. 5 EL Weissmehl mit 4 EL Puderzucker mischen. 3 EL Olivenöl, 2 EL Milch und 1 Ei untermischen bis ein homogener Teig entstanden ist. Nach Belieben Vanille beifügen. Die Apfelwürfel unterheben und den Teig in der Form verteilen.

Für 20 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Lauwarm mit Vanilleglace servieren.