Chnöpfli ohne Chnöpflimehl

Oh ja, wieder einmal Chnöpfli. Mmmmhhh, ohne Chnöpflimehl? In Frankreich gibt es kein Chnöpflimehl – aber dafür sonst eine grössere Auswahl an verschiedenen Mehltypen. Ich habe mich für das T45 entschieden und bin glücklich mit dem Resultat.

150g Weissmehl T45 mit 1/2 TL Salz mischen. 2 Eier mit 70g Wasser verschlagen. Die Eier zum Mehl geben und Teig rühren, bis er Blasen wirft.  Teig ca. 20 Minuten ruhen lassen. Anschliessend in reichlich Salzwasser die geschabten oder durch den Spätzler gestrichenen Chnöpfli, garen.

Einen Broccoli rüsten, die Röschen im Steamer bei 100°C 4 Minuten garen. Etwas Saucisson sec de l‘Archèche in dünne Streifen schneiden. Etwas Olivenöl in einer Bratpfanne erhitzen, die Spätzli, den Broccoli und die Saucisson sec dazugeben, warm werden lassen. Anrichten und geniessen.

Bärlauch-Chnöpfli

Ich würde so gerne wieder einmal einen richtig stark riechenden Bärlauch finden. Derjenige welchen man im Laden kaufen kann, riecht aktuell leider überhaupt nicht nach Bärlauch. Trotzdem, die Chnöpfli waren lecker.

Für 2 Personen

120g Bärlauch waschen und kurz blanchieren. Anschliessend etwas trocknen und fein hacken.

200g Chnöpflimehl in eine Schüssel geben. 1dl Wasser mit 2 Eiern verquirlen, zum Mehl giessen und alles zu einem Teig schlagen, bis dieser glatt ist und Blasen wirft. Den Bärlauch untermischen.

Bei Zimmertemperatur 30 Minuten stehen lassen.
Salzwasser aufkochen, den Teig durch das Chnöpflisieb streifen. Die Chnöpfli portionsweise machen. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und in einer Bratpfanne kurz in heisser Butter schwenken.

Dazu passt ein Bündner-Salsiz.