Erdbeercrème mit Seidentofu

Herrlich leicht und erfrischend. Für 4 zum Dessert.

250g Seidentofu, 250g Erdbeeren, 1 TL Zitronensaft, 2 EL Agavendicksaft und 1 Prise Salz im Mixer zu einer feinen Crème mixen. In Gläser abfüllen und mindestens 2 Stunden kühl stellen.

Einige Erdbeerstücke auf die Crème geben. Sojarahm steif schlagen und darauf verteilen. Mit weiteren Erdbeeren und Schokospänen verzieren.

Poulet im Bratschlauch, Rüebli, Blumenkohl

Ich hatte noch einen Bratschlauch in der Schublade… und anstelle eines ganzen Hühnchens habe ich mehrere Pouletflügeli zusammen mit Rosmarin, Thymian, Salz und Pfeffer hineingegeben. Im Ofen bei 180°C ca. 25 Minuten garen. Den Garsaft habe ich mit etwas einreduziertem Kalbsfond gemischt.

Angerichtet wurden die Flügeli auf Karottenpüree und in der Bratpfanne langsam gegartem Blumenkohl.

Pouletspiessli, Sojasauce, Sesam

Einen ganz leicht asiatischen Touch hat dieses schnelle Gericht. Pouletbrust in Stücke schneiden und auf Spiesse stecken. Mit Frühlingszwiebeln und Sojasauce im Ofen zugedeckt bei 220°C ca. 20 Minuten garen. Grüne Spargeln in Olivenöl rührbraten und mit etwas Fleur de Sel bestreuen. Alles anrichten, mit geröstetem Sesam bestreuen und Jasminreis dazu servieren.

Schoggimousse – Vegan

Wirklich sehr lecker und leicht, obwohl vegan und zuckerfrei. Ideal für Gäste mit allerlei Unverträglichkeiten.

Für 4-6 Portionen

1 Dose Kichererbsen abseihen und die Flüssigkeit aufheben. Kühl stellen. Die Kichererbsen können für Salat oder Humus weiter verarbeitet werden.
80ml Kokosmilch über einem Wasserbad erhitzen.
150g dunkle Schokolade mit mindestens 72% Kakaoanteil fein hacken und in der Kokosmilch schmelzen lassen. 3 EL Agavendicksaft dazugeben. Alles glatt rühren.
Wer mag kann an dieser Stelle etwas Zimt und Chili in die Schokolade geben.


Kichererbsenwasser mit 1/4 TL Backpulver, 1 Prise Salz und 1/2 TL Essig oder Zitronensaft steif schlagen.

Die Schokolade sollte nur noch lauwarm sein. Ein paar EL Eischnee hinzugeben und alles auflockern. Anschliessend den restlichen Eischnee unterheben.

Die Mousse in Dessertgläser füllen und für ein paar Stunden oder über Nacht in den Kühlschrank stellen. Mit Früchten oder auch gerösteten Mandelblättchen oder Kokosflocken dekorieren und servieren.

Danke an cinnamonandcoriander.com für dieses tolle Rezept.

Bärlauch-Chnöpfli

Ich würde so gerne wieder einmal einen richtig stark riechenden Bärlauch finden. Derjenige welchen man im Laden kaufen kann, riecht aktuell leider überhaupt nicht nach Bärlauch. Trotzdem, die Chnöpfli waren lecker.

Für 2 Personen

120g Bärlauch waschen und kurz blanchieren. Anschliessend etwas trocknen und fein hacken.

200g Chnöpflimehl in eine Schüssel geben. 1dl Wasser mit 2 Eiern verquirlen, zum Mehl giessen und alles zu einem Teig schlagen, bis dieser glatt ist und Blasen wirft. Den Bärlauch untermischen.

Bei Zimmertemperatur 30 Minuten stehen lassen.
Salzwasser aufkochen, den Teig durch das Chnöpflisieb streifen. Die Chnöpfli portionsweise machen. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser heben und in einer Bratpfanne kurz in heisser Butter schwenken.

Dazu passt ein Bündner-Salsiz.

Humus

Le meilleur houmous…. es gibt so viele verschiedene Varianten. Hier spielen die exotischen Gewürze eine wichtige Rolle. Am Schluss wird mit frischem Brot gedippt. Ein Muss auf jedem sommerlichen Vorspeisen-Buffet. Ich persönlich verwende immer schon vorgekochte Kichererbsen aus der Dose. Hier aber das Rezept mit den getrockneten Erbsen, sicher ist sicher…

250g getrocknete Kichererbsen für 12 Stunden in Wasser einweichen. Abtropfen und in einer Pfanne mit 1 TL Backpulver auf starker Hitze umrühren. Dann 1.5 Liter Wasser beigeben und zum Kochen bringen. Für 30-40 Minuten kochen lassen.

Die Kichererbsen abtropfen lassen und in einen hohen Becher geben. Mit dem Stabmixer pürieren und nach und nach 270g Tahini, 4 EL Zitronensaft, 3 Knoblauchzehen, 8cl kaltes Wasser, 4 EL Olivenöl und 1.5 TL Salz beigeben. Abschmecken.

Auf einem Teller geben und mit Zaatar, Piment d’Alep, Sumac und Olivenöl anrichten.

Barba di frate – Mönchsbart

Mönchsbart! Die Saison ist eröffnet und wenn ich in unserem Binnenland tatsächlich die Möglichkeit bekomme diesen zu kaufen, dann nichts wie los! Mönchsbart wächst wild in den von der Gischt salzgetränkten Dünenwiesen Italiens und sieht aus wie ein dicker, fleischiger Grasbüschel. Mönchsbart kann roh als Salat, gedünstet und mit Zitronensaft sowie Olivenöl beträufelt als Gemüse oder gekocht oder gedünstet in einer Rahmsauce zu Fisch oder Pasta gegessen werden. 

Spaghetti im siedenden Salzwasser al dente kochen, abtropfen, beiseite stellen. Knoblauch in Scheibchen schneiden. Mönchsbart waschen, abtropfen, grobe und braune Enden entfernen. Öl in einer Pfanne heiss werden lassen, Mönchsbart und Knoblauch bei mittlerer Hitze ca. 3 Min. braten, Spaghetti beigeben, würzen, nur noch heiss werden lassen.

Dazu passt wunderbar ein Salzwasser-Fisch-Filet.