Filet im Heu

Eine tolle Idee, abgekuckt…. :-). Das Fleisch nimmt den Duft des Heus dezent an, bleibt saftig und ist sehr zart. Ideal für Gäste, der Aufwand ist absolut überschaubar.

Das BIO-Heu muss vorher mindestens 30 Minuten in Wasser eingelegt werden. Anschliessend habe ich eine grosse Gratinform mit dem Heu belegt.

Ein Schweinsfilet in Olivenöl auf allen Seiten scharf anbraten, salzen und pfeffern. Auf das Heu legen und mit weiterem Heu zudecken. Über alles habe ich dann ein feuchtes Backpapier gegeben.

Im Ofen bei 180°C Unter-/Oberhitze 25-30 Minuten garen (je nach Grösse des Filets). Herausnehmen und kurz ruhen lassen.

Aufschneiden und mit den gewünschten Beilagen servieren. In diesem Fall habe ich eine Pilz-Cognac-Rahmsauce auf Basis eines Kalbsfonds gemacht und handgemachte Pasta dazu serviert.

Seeteufel-Medaillons mit Grissini-Panade auf Pastasalat

Ein Gericht, dass entweder lauwarm oder auch wirklich ausgekühlt als Sommergericht serviert werden kann. Beim Fisch können Medaillons von Seeteufel, Skrej oder Kabeljau verwendet werden. Der Fisch wird im Steamer zubereitet. Wunderbar vorzubereiten und der Garpunkt des Fischs im Steamer wird garantiert.

Für 4 Person als Hauptgang

300g Gnocchi sardi in Salzwasser zubereiten, abgiessen.

10 getrocknete Tomaten in Öl in Streifen schneiden, 6 Artischokenherzen aus der Dose vierteln, 1 Zucchetti in Streifen schneiden, 1 Knoblizehe fein hacken
Alles in Olivenöl in der Bratpfanne andünsten

Für die Sauce 1 EL weissen Balsamico, 1 TL Zitronensaft, 2 EL Olivenöl, 1 TL Thymianblättchen, 1 EL fein gehackte Petersilie, Salz und Pfeffer mischen. Gut verrühren. Teigwaren und gedünstetes Gemüse mischen, 10 Minuten ziehen lassen.

12 Fischmedaillons à 50g in eine ungelochte, gebutterte Schale setzen. Mit Salz und Pfeffer würzen und bei 90°C 2 Minuten garen, 1 Minute nachziehen lassen.

30g zerdrückte Grissini mit 4 grünen, fein gehackten Oliven, 1 EL fein gehackter Petersilie und 1 EL weicher Butter mischen.

Salat anrichten, Fisch aufsetzen und mit Panade garnieren.

Barba di frate – Mönchsbart

Mönchsbart! Die Saison ist eröffnet und wenn ich in unserem Binnenland tatsächlich die Möglichkeit bekomme diesen zu kaufen, dann nichts wie los! Mönchsbart wächst wild in den von der Gischt salzgetränkten Dünenwiesen Italiens und sieht aus wie ein dicker, fleischiger Grasbüschel. Mönchsbart kann roh als Salat, gedünstet und mit Zitronensaft sowie Olivenöl beträufelt als Gemüse oder gekocht oder gedünstet in einer Rahmsauce zu Fisch oder Pasta gegessen werden. 

Spaghetti im siedenden Salzwasser al dente kochen, abtropfen, beiseite stellen. Knoblauch in Scheibchen schneiden. Mönchsbart waschen, abtropfen, grobe und braune Enden entfernen. Öl in einer Pfanne heiss werden lassen, Mönchsbart und Knoblauch bei mittlerer Hitze ca. 3 Min. braten, Spaghetti beigeben, würzen, nur noch heiss werden lassen.

Dazu passt wunderbar ein Salzwasser-Fisch-Filet.

Tortellini

Wenn sich auch der Ursprung der Tortellini nicht feststellen lässt, spielen sie doch gerade in der Emilia-Romagna eine wichtige Rolle. Tortellini können mit Schweinsgehacktem, Schinken, Wurst, Käse oder Eiern gefüllt und in einer kräftigen Brühe serviert werden. Oder mit Ragu Bolognese, Tomatensauce oder einfach mit Butterflöckchen belegen und mit frisch geriebenem Parmesan bestreuen. Dazu passt traditionell ein Lambrusco.

Weiterlesen

Garganelli

Feine, zu Röhren gedrehte Nudeln aus der Region Emilia-Romana. Sie sind ähnlich wie Penne. Die geriffelten Garganelli sorgen für einen besonderen Geschmack, sagt man. Und, sehr schön zu sehen im Bild, meine neueste Errungenschaft. Ein Gnocchi-Brettchen oder eben auch ein Garganelli-Brettchen.