Saltimbocca mit geschmortem Fenchel

Mediterrane Aromen versetzen einem schon beim Kochen in Ferienstimmung. Dazu passt ein kühler Weisswein oder auch ein Rosé und Rosmarinkartoffeln.

Für 4 Personen

2-4 Fenchelknollen (je nach Grösse) waschen, putzen und die Abschnitte fein würfeln. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Abschnitte anschwitzen. 1 TL Fenchelsamen hinzufügen, mit anschwitzen. Die Fenchel hineinsetzen oder legen, 1 Lorbeerblatt und 1 Rosmarinzweig dazugeben. Mit 50ml Pernod ablöschen. 1 EL Zitronensaft hinzufügen, Knollen halb mit Wasser bedecken, mit Salz und Pfeffer würzen. Deckel aufsetzen und in ca. 20 Minuten gar köcheln; der Fenchel soll noch Biss haben.

Fertigen Fenchel aus dem Sud nehmen, den Sud auf etwa 300ml einkochen lassen und durch ein Sieb giessen.

Fenchelknollen in Spalten schneiden, trocken tupfen und in Olivenöl goldbraun anbraten.

8-12 Kalbsschnitzelchen mit Parmaschinken und Salbei belegen und parat stellen. In Olivenöl von beiden Seiten scharf anbraten und auf einer Platte bei 100°C im Ofen warm halten.

Bratansatz mit 150ml Fenchelsud ablöschen. 1 EL Butter dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zu den Fenchelknollen 150g Cherrytomaten, 2 zerdrückte Knoblauchzehen, 3 EL Taggiasca-Oliven und einige Thymianzweige geben. Mit einem guten Schuss Olivenöl mischen. Ganz am Schluss 2 Handvoll Rucola untermischen. Alles anrichten und die Rosmarinkartoffeln oder auch ein feines Baquette dazu servieren.

Sicilia Mia – Meine Lieblingspizza

Die Sicilia Mia ist meine Lieblingspizza in meiner Lieblingspizzeria. Und weil ich die Pizza dort schon so lange nicht mehr essen konnte, habe ich versucht, diese Zuhause nachzubacken. Der Teig gefällt mir, der Gorgonzola ist zu mild, die Tomatensauce ebenso. Und das Geheimrezept wieso die Pizza im Barbarossa besser schmeckt, ist vielfältig. Angefangen bei der familiären Bewirtung, direkt rüber zum Prosecco, dem Ambiente und eben zuletzt der köstlichen Pizza. Weiterlesen

Spargel-Kartoffel-Rösti

Erstaunlich; trotz des heftigen Schneefalls und der eisigen Kälte gibt es Spargel beim Bauernhof nebenan zu kaufen. Wie gross wohl der Aufwand ist, das zarte Gemüse durch diese garstigen Verhältnisse zu bringen….
Umso mehr schätze ich das Gemüse und widme ihm heute eine neue Variante.

Für 2 Personen als volle Mahlzeit

3 dicke weisse Spargeln, 3 grüne Spargeln und 2 grosse, fest kochende Kartoffen fein reiben. Die Spargelspitzen zur Seite stellen. Alles mit 2 EL Speisestärke mischen und mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Die Rösti goldbraun ausbacken.
Die Spargelspitzen im Steamer bei 100C 1 Minute blanchieren und anschliessend als Garnitur anrichten.

Dazu passt ein Rucolasalat an Limetten-Dressing:
Zesten einer Limette und dem Saft, 2 EL Honig, 3 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer zu einem Dressing rühren. Den Salat damit anmachen.

Geräucherten Lachs dazu servieren.

Tagliata di Manzo

Das Rindsentrecôte habe ich mit fein gemörsertem Grüntee, Meersalz und Pfeffer gewürzt. Der Grüntee gibt dem Fleisch eine spezielle Note, allerdings schmeckt man den Tee nicht raus.

Das Entrecôte mag ich am liebsten medium-rare was Herr B. auf seinem Holzkohle-Kugelgrill wunderbar hinbekommen hat.
Zusammen mit Rucolasalat, Oliven, eingelegten Tomaten und Parmesan bin ich schon fast in Italien angelangt.