Quiche mit Feige und Ziegenkäse

Die Kombination ist köstlich. Und unser Feigenbaum trägt noch immer Früchte. Wunderbar.

Für eine rechteckige oder runde Form:

Pâte brisée herstellen:
260g Mehl mit 4 TL Zucker und 1.5 TL Salz vermischen. 130g kalte Butter in Stücken mit der Teigkarte einarbeiten. Dann 1 Ei und anschliessend 25g Wasser ebenfalls einarbeiten. Mit dem Handballen zu einem weichen Teig stossen. Eine Kugel formen und ca. 30 Minuten kühl stellen. Zur Abwechslung können auch noch frische Thymianblättchen in den Teig mit eingearbeitet werden.

Teig auswallen und in Form geben.

Vergebens habe ich in meiner neuen Heimat nach Feigensenf gesucht. Also habe ich von meiner selbstgemachten Feigenkonfitüre genommen und diese mit normalem Senf gemischt. Schmeckt wunderbar. Diesen Feigensenf auf den Tarteboden streichen.

Auf dem Boden abwechselnd Feigenscheiben und Ziegenkäsescheiben einschichten. Alles mit frischem Thymian, einigen gehackten Baumnüssen und etwas flüssigem Honig bestreuen. Aus dem übrig gebliebenem Teig können Guetzli ausgestochen und zur Dekoration auf die Tarte gelegt werden.

Die Quiche bei 180°C ca. 40 Minuten backen.

Tarte Bourdaloue

Die Tarte Bourdaloue ist gemäss vielen Aussagen ein Klassiker der französischen Patisserie. Der süsse Mürbeteig schmeckt selbstgemacht wie immer am besten. Die Vanille-Birnen werden vorher weichgekocht, das Rezept findest du hier.

Für eine Springform von 24cm

Süsser Mürbeteig

100g weiche Butter mit 80g Puderzucker vermischen. 40g Ei (vorher zerschlagen um die exakte Menge beifügen zu können) hinzufügen und alles sehr gut vermengen.

200g Zopfmehl auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde machen. Die weiche Butter-Ei-Masse hineingeben und das Mehl mit einer Teigkarte einarbeiten. Am Schluss eine Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und 1 Stunde kühl stellen.

Mandelcrème

100g weiche Butter mit 100g Puderzucker vermischen. 100g Ei (vorher zerschlagen um die exakte Menge beifügen zu können) hinzufügen und alles sehr gut vermengen. Am Schluss 100g gemahlene und geschälte Mandeln unterheben. Bis zur Verwendung kühl stellen.

Den Mürbeteig auf wenig Mehl auswallen. Den Springformenboden mit Papier auskleiden, den Rand bebuttern. Den Teig in die Form legen, Ränder schön schneiden.

Die Mandelcrème auf dem Boden verteilen, kühl stellen.

Nun die weichen und ausgekühlten Vanille-Birnen halbieren, von Gehäuse, Stiel und Fliege befreien. Quer in feine Lamellen schneiden und gegen das breite Ende leicht auffächern. Die Birnen mit dem schmalen Ende gegen die Mitte auf die Mandelcrème setzen. Die Zwischenräume mit Mandelblättchen bestreuen.

Die Tarte bei 180°C ca. 40 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Zum Servieren kann von dem Vanille-Birnen-Sirup etwas über die Tarte geträufelt und alles mit Puderzucker dekoriert werden.

Quelle: encoreungateau.com

Apfeltünä à la Bocuse


Wo ich aufgewachsen bin ist es eindeutig; diese Art von Kuchen nennt man Tünä. In anderen Regionen ist es ein Fladä, ein Kuchen oder ganz nobel wie in Frankreich, eine Tarte.
Wie auch immer, dies ist meine Interpretation der Apfeltünä im Stil von Bocuse:
1 Blätterteig in eine runde Form geben, den Teig mit Kaffeerahm bestreichen und mit der Gabel Löcher einstechen.
Äpfel (Golden) schälen und halbieren, in ganz feine Lamellen schneiden und als Hälften auf den Teig setzen. Mit Zucker bestreuen.
Im Ofen bei 200°C etwa 40 Minuten backen.
Die Tarte herausnehmen und noch heiss mit Aprikosenconfi bestreichen.
Etwas auskühlen lassen und geniessen.