Gigot d‘Agneau

Dieses Rezept kann für Lammkeule oder auch für Lammschulter verwendet werden. Es ändern sich lediglich die Ofentemperatur und die Garzeiten. Ich liebe Schmorgerichte; dieses hier ist aber nicht ein herkömmliches Schmorgericht. Es wird ohne Fond hergestellt. Mit der Zitronen und den vielen frischen Kräutern bleibt es leicht und pass gut auch im Sommer. Dazu kann nach Belieben Gemüse, Kartoffeln etc. serviert werden.

Rezept für die Lammschulter
Für 6 Personen
1 kg Lammschulter, ohne Knochen, beim Metzger vorbestellt
2 EL Olivenöl, 4 gepresste Knoblauchzehen, je 1/2 Bund gehackten Thymian, Rosmarin und Majoran sowie 1 TL Salz und frischen Pfeffer mischen. Fleisch damit einreiben, aufrollen, mit Küchenschnur binden.
2 EL Bratbutter im Bräter erhitzen. Braten rundum ca. 6 Minuten anbraten, herausnehmen. Hitze reduzieren, evtl. wenig Bratbutter beigeben.
800g Baby-Kartoffeln, 2 rote Zwiebeln in Schnitzen, je 1/2 Bund Thymian und Rosmarin zerzupft und 3 Lorbeerblätter in den Bräter geben und ca. 3 Minuten andämpfen. 1 dl Weisswein dazugiessen, auf die Hälfte einköcheln. 1/2 EL Maizena mit 1,5 dl Gemüsebouillon anrühren, dazugiessen, aufkochen. Hitze reduzieren. Fleisch wieder beigeben.
Schmoren im Ofen: Zugedeckt ca. 1,5 Std. in der Ofenmitte bei 160°C. Deckel entfernen, ca. 30 Minuten fertig schmoren.

Rezept für Lammkeule
Für 6-8 Personen
1,5 kg Lammkeule beim Metzger vorbestellt. Knochen ausgelöst und wieder in die Keule integriert. Mit Küchenschnur gebunden.
Vorbereitung siehe oben, von allen Zutaten die doppelte Mengen nehmen. Die Kartoffeln werden in diesem Fall separat zubereitet.
Schmoren im Ofen: Zugedeckt ca. 7 Stunden in der Ofenmitte bei 110°C. Stündlich mit dem Sud übergiessen. Zum Warmstellen oder wenn die Gäste noch nicht am Tisch sitzen, die Ofentemperatur auf 80°C zurückstellen.
Fleisch herausnehmen, Schnur entfernen, Knochen herausnehmen und tranchieren.

Dazu habe ich grüne Bohnen und Kartoffeln vorgegart und kurz vor dem Servieren zusammen mit in Ringe geschnittenen Frühlingszwiebel sowie gehackter italienischer Petersilie und confierten Cherrytomaten (250g Cherry- und Datteltomaten (gemischt) einstechen und in eine Ofenform geben. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen. Ofen auf 80°C einschalten und 2-3 Stunden drin lassen) in Butter erhitzt.

Als Extra-Kick eine Cremolata herstellen. 1 Zitrone mit einem Sparschäler schälen und dann die Schale fein hacken. Mit 50g fein gehackten Oliven und 30g fein gehackter, italienischer Petersilie in einer kleinen Schüssel mischen. Über das Fleisch anrichten.

Zucchetti-Salat mit Burrata

Eine leichte, sommerliche Vorspeise. Dazu passt frisches Baquette.

Für 2

1 Zucchetti in 1mm dünne Streifen hobeln. Mit 1/2 TL Salz mischen. Eine rote Zwiebel oder alternativ 2 Radieschen in Mini-Würfelchen schneiden. Mit 4 EL weissem Balsamico mischen. 5 TL Kapern auf Küchenpapier abtropfen, dann in Olivenöl knusprig braten. 1/2 Bund Thymian- oder Oreganoblättchen kurz mitbraten. Alles auf Küchenpapier abtropfen lassen. 4 EL Olivenöl zum Balsamico geben und abschmecken. Die Zucchetti mit der Salsa mischen und auf Tellern anrichten. Kapern darüber geben, eine Mini-Burrata in die Mitte legen. Mit Pfeffer bestreuen und etwas Olivenöl über die Burrata geben.

Mezze Evening

 

 

Kuku Sabzi – Persisches Kräuteromelette
Für 8 Stück
40g Peterli, 20, Koriander, 20g Dill und 10g Schnittlauch fein hacken. 1 Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden.
1 EL Olivenöl erhitzen und alles einige Minuten dünsten.
1 TL Kurkuma, 1 TL Curry zufügen und kurz weiterdünsten. Auskühlen lassen.
4 Eier, 1 EL Mehl, 1 EL griechisches Joghurt und 1 TL Backpulver klumpenfrei verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Kräutermischung sowie 50g gehackte Baumnüsse und 2 EL Berberitzen dazugeben und verrühren. 
8 Muffinformen mit Papierförmchen belegen und die Kräutermischung darin verteilen. 
Bei 180°C 20 Minuten in der Ofenmitte backen. Warm oder kalt servieren.

 

 

 

Fesenjan mit Reis
Hauptgericht für 6 Personen
375g Baumnüsse so fein wie möglich mahlen. In einem Topf mit 1,5 Liter kaltem Wasser mischen. Zum Kochen bringen und 4-5 Minuten kochen lassen, dann die Hitze reduzieren und, halb zugedeckt, 2 Stunden lang köcheln lassen. Gelegentlich umrühren, um sicherzustellen, dass nichts anbrennt. Nach 2 Stunden sollte die Sauce eingedickt und dunkel sein.
150ml Granatapfelmasse (oder auch Granatapfelsaft), 1,5 EL Tomatenpüree, 1/2 TL Zimt, 3 EL Puderzucker, 3 TL Salz und 1.5 TL frisch gemahlenen, schwarzen Pfeffer gut unterrühren. Die Mischung wieder auf kleiner Flamme kochen lassen. 
4-5 Pouletbrüstli (ca. 700g) in Stücke schneiden und in die Sauce geben. Bei schwacher Hitze 30 Minuten, halb zugedeckt sanft garen. Den Deckel für die letzten 10 Minuten des Kochens entfernen.
Nach Belieben mit mehr Zucker (süss) oder Granatapfelmasse (sauer) würzen um den Geschmack auszubalancieren.
Anrichten mit frischen Granatapfelkernen, Koriander und Jasminreis.

 

Pilz-Curry mit gebratenem Zander

Das Originalrezept sieht Steinpilze und Zanderfilet vor. Trotz Herbst, ok vielleicht auch Spätsommer, gab es auf dem Wochenmarkt keinen einzigen Pilz. Und Zander gab es am Fischstand, jedoch ohne Haut. Wir sind halt ein Binnenland und hier mögen die Leute nur Filets ohne Haut; hat mir der Fischhändler entgegnet. Also habe ich mich für Champignons und Dorade entschieden. Die Dorade habe ich als kompletten Fisch gekauft und anschliessend filetiert. Eine wirklich sehr leckere Kombination. Dazu gab es selbstgemachte, frische Bandnudeln. Weiterlesen