Pomme de pin – Weihnachtlicher Tannenzapfen

Anstelle eines Bûche de Noël habe ich mich dieses Jahr für einen Pomme de pin entschieden. Ein neues Wort, ein anderes Weihnachten, ein anderes Gebäck. Auf jeden Fall sehr lecker und fast schon entspannend, jedes Mandelblättchen einzeln in die Buttercrème zu stecken.

Total 5 Papierformen vorbereiten. Der grösste Zapfen sollte ca. 22cm und 12cm breit sein. Die nächsten Formen habe ich jeweils 2cm kürzer gestaltet. Je nachdem wie dick das Biskuit nach dem Backen ist, würden allenfalls auch nur 4 Lagen reichen.

Den Backofen auf 180°C vorheizen.

5 Eier mit 75g Zucker ca. 10 Minuten lang zu einer hellen Masse aufschlagen. 80g Mehl, 20g Maizena und 20g Kakaopulver sieben und mischen. Die Mehlmischung mit einem Schwingbesen vorsichtig aber zügig unter die Eimasse heben. Die Masse auf einem Backpapier auf dem Blechrücken ausstreichen. Auf der zweituntersten Rille 12-15 Minuten backen. Umgedreht auf ein weiteres Papier stürzen, oberes Papier abziehen und Biskuit mit umgedrehtem Blech zudecken. Auskühlen lassen.

Für die Buttercrème in einem Pfännchen 1dl Espresso mit 0.5 TL Vanillepulver und 200g Puderzucker erwärmen. Auskühlen lassen.

100g Mandelblättchen auf ein Backblech geben. Wenn das Biskuit fertig gebacken ist, die Mandeln bei 180°C etwa 10 Minuten goldbraun rösten.

250g weiche Butter schaumig schlagen. Dann unter ständigem Rühren nach und nach den Espressosirup beifügen, sodass eine luftige Buttercrème entsteht.

Aus dem Biskuit mit Hilfe der Formen 5 Böden ausschneiden.

Gut 1/2 der Buttercrème beiseite stellen. 1/2 dl Espresso zubereiten.

Den ersten und grössten Boden auf eine Platte legen. Mit etwas Espresso beträufeln, dann mit Buttercrème bestreichen. So fortfahren, bis alle Böden aufgebraucht sind. Den Zapfen mit der beiseite gestellten Buttercrème rundum bestreichen.

Zuletzt die Mandelblättchen Reihe für Reihe leicht versetzt in die Buttercrème stecken. Den Zapfen mindestens 2 Stunden kalt stellen.

Vor dem Servieren mit Kakaopulver / Puderzucker bestreuen.

Der Zapfen ist im Kühlschrank ca. 7 Tage haltbar.

Quelle: Wildeisen 12/2013

Tarte Bourdaloue

Die Tarte Bourdaloue ist gemäss vielen Aussagen ein Klassiker der französischen Patisserie. Der süsse Mürbeteig schmeckt selbstgemacht wie immer am besten. Die Vanille-Birnen werden vorher weichgekocht, das Rezept findest du hier.

Für eine Springform von 24cm

Süsser Mürbeteig

100g weiche Butter mit 80g Puderzucker vermischen. 40g Ei (vorher zerschlagen um die exakte Menge beifügen zu können) hinzufügen und alles sehr gut vermengen.

200g Zopfmehl auf die Arbeitsfläche geben und eine Mulde machen. Die weiche Butter-Ei-Masse hineingeben und das Mehl mit einer Teigkarte einarbeiten. Am Schluss eine Kugel formen, in Klarsichtfolie wickeln und 1 Stunde kühl stellen.

Mandelcrème

100g weiche Butter mit 100g Puderzucker vermischen. 100g Ei (vorher zerschlagen um die exakte Menge beifügen zu können) hinzufügen und alles sehr gut vermengen. Am Schluss 100g gemahlene und geschälte Mandeln unterheben. Bis zur Verwendung kühl stellen.

Den Mürbeteig auf wenig Mehl auswallen. Den Springformenboden mit Papier auskleiden, den Rand bebuttern. Den Teig in die Form legen, Ränder schön schneiden.

Die Mandelcrème auf dem Boden verteilen, kühl stellen.

Nun die weichen und ausgekühlten Vanille-Birnen halbieren, von Gehäuse, Stiel und Fliege befreien. Quer in feine Lamellen schneiden und gegen das breite Ende leicht auffächern. Die Birnen mit dem schmalen Ende gegen die Mitte auf die Mandelcrème setzen. Die Zwischenräume mit Mandelblättchen bestreuen.

Die Tarte bei 180°C ca. 40 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.

Zum Servieren kann von dem Vanille-Birnen-Sirup etwas über die Tarte geträufelt und alles mit Puderzucker dekoriert werden.

Quelle: encoreungateau.com

Rhabarbertorte

Heute gab es nun wirklich genug Gründe eine Torte zu backen. Einerseits hat mir eine Bekannte gesagt sie hätte gehört es sei heute Weltbacktag. Allerdings habe ich auf keiner Liste der „Welttage“ diesen Backtag gefunden. Dies konnte mich nicht vom backen abhalten, da ich erst beim Kuchenessen danach gegoogelt habe! Und andererseits sind Regentage immer Backtage. Nur schon wegen dem feinen Kuchenduft der durch das Haus zieht. Weiterlesen